Watt, Motor, Düse: Worauf es beim Föhnkauf wirklich ankommt

Die wichtigsten Kaufkriterien für Haarföhne — verständlich erklärt. Von Wattzahl über Motortypen bis zu den richtigen Aufsätzen.

Die Wattzahl — mehr ist nicht immer besser

Die Wattzahl gibt an, wie viel Strom der Föhn verbraucht — nicht direkt, wie gut er trocknet. Ein Dyson Supersonic mit 1600W trocknet schneller als mancher 2400W-Föhn, weil der digitale Motor effizienter arbeitet.

Faustregel: Für feines bis normales Haar reichen 1600–2000W. Für dickes, langes Haar sind 2000–2400W empfehlenswert.

AC-Motor vs. DC-Motor vs. Brushless

Es gibt drei Motor-Typen bei Föhnen:

  • AC-Motor (Wechselstrom): Profi-Standard. Langlebig (10.000+ Stunden), starker Luftstrom, aber schwerer und lauter. Beispiel: ghd Helios
  • DC-Motor (Gleichstrom): In den meisten Budget-Föhnen. Leichter, aber weniger langlebig (1.000–3.000 Stunden). Beispiel: Philips BHD504
  • Brushless Motor: Die Zukunft. Extrem langlebig, leise und leicht. Teurer in der Herstellung. Beispiel: Dyson Supersonic Nural, Laifen Swift Special

Gewicht — unterschätzter Faktor

Wer täglich föhnt, merkt den Unterschied zwischen 300g und 600g sofort. Leichtere Föhne (unter 400g) reduzieren die Belastung von Arm und Handgelenk erheblich.

Die richtigen Aufsätze

Stylingdüse (Concentrator): Fokussiert den Luftstrom für glattes Styling. Jeder Föhn sollte mindestens eine haben.

Diffusor: Verteilt die Luft sanft — perfekt für Locken und Wellen.

Flyaway-Aufsatz: Spezialität von Dyson — glättet abstehende Härchen ohne Hitze.

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